Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) ist ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege und sieht sich als Dachorganisation, die die jüdischen Gemeinden und die jüdische Sozialarbeit in Deutschland vertritt.
Die ZWST wurde 1917 gegründet und während des Nationalsozialismus zwangsaufgelöst. Sie nahm ihre Arbeit 1951 wieder auf und verfolgt seit dem weiter das unveränderte Ziel, eine ausgleichende soziale Gerechtigkeit zu schaffen.
Der hebräische Begriff „Zedaka“, bezeichnend für das jüdische Verständnis für Wohltätigkeit und gleichzeitig eine religiöse Pflicht, stellt die Grundlage und das Leitbild der Arbeit des ZWST dar und ist von zentraler Bedeutung.