Spenden-Lexikon



Brot für die Welt


Brot für die Welt

„Brot für die Welt“ ist eine Hilfsaktion der evangelischen Landes- und Freikirchen Deutschlands. Die erste Aktion fand im Jahr 1959 statt, als die Kirchen unter dem Motto „Brot für die Welt“ zu Spenden für die Hungersnot der Hilfsbedürftigen in Indien aufriefen. Aus dieser Spendenaktion entwickelte sich eine dauerhafte Einrichtung. Durch regelmäßige Spendeneinnahmen und die Ansiedlung in das Diakonische Werk konnten stetig weitere Projekte ausgebaut werden.

Heute ist „Brot für die Welt“ mit 141 Mitarbeitern ein wichtiger Teil der Diakonischen Arbeit und setzt sich für die Gerechtigkeit der Armen und ein menschenwürdiges Leben ein. Durch Hilfe zur Selbsthilfe werden Menschen in aller Welt unterstützt. Alle Projekte werden ausschließlich über Spenden finanziert.

Jedes Jahr werden mehr als 1.000 Hilfsprojekte national und international, sowie zahlreiche Kampagnen, durchgeführt. Alle Projekte werden immer sorgfältig geprüft und vom „Ausschuss für Ökumenische Diakonie“ bewilligt.

Eine Kampagne von „Brot für die Welt“ lautet „Niemand isst für sich allein“. Sie setzt sich für eine allgemeine Grundversorgung ein, d.h. der Überschuss an Lebensmitteln in den Industrienationen und die Hungersnot in den Entwicklungsländern sollen kompensiert werden.

Für die qualitativ hochwertige Arbeit hat „Brot für die Welt“ das DZI-Siegel erhalten.