Spenden-Lexikon
VZ-Netzwerke
Die VZnet Netzwerke Ltd. wurde 2005 noch unter dem Namen studiVZ Ltd. gegründet. Das deutsche Unternehmen ging durch das Online-Projekt studiVZ (2005) der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck hervor. Heute existieren neben dem zuvor genannten Studenten-Netzwerk die Ableger schülerVZ (2007) und meinVZ (2008). Alle Plattformen können kostenlos genutzt werden. Nach 5 Jahren Unternehmensgeschichte zählen mehr als 16 Mio. Anhänger zu den Nutzern dieser Portale.
Bis heute haben Investoren 2,5 Mio. EURO in die Verwirklichung und in den Aufbau der VZnet Netzwerke eingebracht. Dabei lieferte die Holtzbrinck Ventures GmbH den größten Beitrag in Höhe von 2 Mio. EURO. Holtzbrinck übernahm 2007 diese Unternehmung vollständig.
Die VZ-Netzwerke zählen 250 Mitarbeiter ihr Eigen. Auch an der Führungsspitze hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Seit Februar 2010 ist Clemens Riedl (CEO) der Mann an der Front und löste den alten Geschäftsführer Markus Berger-de León ab.
Neben der Neuartigkeit dieser sozialen Plattform schafften die VZ-Netzwerke auch einen sprachlichen Beitrag für die Jugendkultur. Wörter wie gruscheln oder studiVerzeichnis finden gängige Anwendung, wenn sich User über die ihre Plattform unterhalten. Diese Alleinstellungsmerkmale ließ sich die studiVZ Ltd. vom Patentamt schützen.
Weiterhin spielt auch das soziale Engagement eine große Rolle für die VZnet Netzwerke. Sie unterstützen eine Vielzahl von verschiedenen, gemeinnützigen Organisationen und Projekten, z.B. durch die Bereitstellung kostenfreier Edelprofile. Die Edelprofile ermöglichen Organisationen auf Ihrer Startseite um Unterstützung und Spenden zu bitten. Der helfomat ist eine Applikation auf den Plattformen der VZnet Netzwerke und gibt einen Überblick über alle Projekte und Organisationen, für die eine Spende geleistet werden kann. Bekanntestes Beispiel ist die Aktion Deutschland Hilft, die mit Hilfe von Charity-SMS Spenden für die Opfer des Erdbebens in Haiti sammelte.




