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Oxfam


Oxfam ist eine gemeinnützige Organisation, die sich seit 1942 weltweit gegen Hunger, Armut und soziale Ungerechtigkeit einsetzt. Bis heute gibt es insgesamt 13 nationale Oxfam-Organisationen, darunter auch Oxfam Deutschland (gegründet 1995). Die nationalen Organisationen sind dem Verbund Oxfam International untergeordnet und repräsentieren den Namen „Oxforder Komitee zur Linderung von Hungersnot“ (englisch „Oxford Committee for Famine Relief“) in ihrem jeweiligen Land. Der Ursprung der Non-Profit-Organisation liegt im Jahre 1942 als Theodore Richard Milford und die Oxforder Andachtsgruppe der Quäker (abgeleitet von Quäkertum, steht für eine religiöse Anschauung) die Organisation ins Leben riefen.

Die folgenden drei Bereiche sind heute das Standbein von Oxfam:

  • die Not- und Katastrophenhilfe (Leistung von Soforthilfe, z.B. Trinkwasserversorgung und Hygienemaßnahmen),
  • die Entwicklungszusammenarbeit (z.B. Frauenförderung, Gesundheit und Sicherung von Existenzgrundlagen durch Grundbildung, Landwirtschaft, Kleingewerbe und Krisenprävention) sowie
  • Lobby- und Kampagnenarbeit.

Die Besonderheit an Oxfam ist, dass sie den Hauptteil der Spenden über ihre eigenen Shops sammelt. Neben den Einnahmen der Shops ist Oxfam auf privaten Spendern angewiesen, die ihre Hilfsprojekte und Kampagnen unterstützen.

Der erste Oxfam-Shop wurde 1947 in England eröffnet. In Deutschland bestehen derzeit 32 Shops, dort werden Secondhand-Sachen, wie z.B. Bücher, Kleidung, Schuhe sowie Haushaltwaren von ehrenamtlichen Mitarbeitern verkauft. Viele nationale und internationale Stars unterstützen Oxfam. Bands wie die Toten Hosen und Coldplay luden Oxfam auf ihre Tournee ein. Weitere Stars wie beispielsweise Heike Makatsch, Alanis Morissette und Antonio Banderas ließen sich für die Kampagne „Make Trade Fair“ fotografieren.