Der Begriff „Freie Wohlfahrtspflege“ bezeichnet die gesamten sozialen Hilfen, die auf gemeinnütziger Basis der Non-Profit-Organisationen (NPO) in Deutschland geleistet werden.
Die Verantwortung für die soziale Hilfe wird dabei nicht allein dem Sozialstaat, sondern - nach dem Subsidiaritätsprinzip - dem sozial verantwortlichen Handeln jedes einzelnen zugeschrieben.
Schätzungsweise sind 1,4 Millionen Menschen hauptamtlich und 3 Millionen Menschen ehrenamtlich in der Freien Wohlfahrtspflege tätig.
In Deutschland existieren sechs Dachorganisationen. Sie sind die „Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege“.
Zu ihnen zählen:
Aufgrund ihrer umfangreichen Leistungen sind sie ein wichtiger Bestandteil und Partner des Sozialstaates.
Sie repräsentieren soziale Dienste und Einrichtungen, motivieren die Menschen für das Gemeinwohl und verstehen sich als Anwalt der Hilfsbedürftigen. Im Hauptaugenmerk steht die soziale Gerechtigkeit aller.
Die sechs Verbände haben sich zur Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zusammengeschlossen, welche auf Bundesebene arbeitet.
Zu ihren Aufgaben gehören: